BESTFORCAN-Projekt
Bringing Empirically Supported Treatments to children and adolescents after Child Abuse and Neglect“

yvori-Bild

Durch das BESTFORCAN-Forschungsprojekt soll die Behandlung von Kindern und Jugendlichen verbessert werden, die Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt haben.

Über die Studie…
 …bieten wir Kindern und Jugendlichen eine Trauma-fokussierte kognitive Verhaltenstherapie (Tf-KVT) an und

…bauen wir eine bessere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen auf.

Sie finden hier Informationen für Betroffene. Weiter unten gelangen Sie außerdem zu Informationen für Mitarbeiter*innen von Hilfseinrichtungen.

Für Betroffene:

Wer kann teilnehmen?

Das Projekt wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 20 Jahren, die nicht mehr als eine Stunde Anfahrtszeit bis zur Bochumer Innenstadt haben.

Kinder und Jugendliche, die traumatische Erfahrungen oder Vernachlässigung erlebt haben können bei uns eine Sprechstunde wahrnehmen. Dort werden Fragen zur Studie geklärt und abgesprochen, ob die Behandlung mit einer Tf-KVT für die Betroffenen in Frage kommt.

Was ist eine Trauma-fokussierte kognitive Verhaltenstherapie (Tf-KVT)?

Die Tf-KVT ist eine Methode zur Behandlung von psychischen Problemen, die bei Kindern und Jugendlichen aufkommen, die Misshandlungen oder Vernachlässigung erlebt haben. In der Therapie wird zunächst Wissen über die Symptome vermittelt. Es wird dann am Umgang mit belastenden Gefühlen gearbeitet und gemeinsam mit den behandelnden Therapeut*innen werden Traumaerzählungen erstellt. Nach Möglichkeit wird eine Bezugsperson in die Behandlung miteinbezogen.

Unsere Therapeut*innen erhalten vor der Behandlung eine zusätzliche Weiterbildung. So können sie Betroffenen besonders gut bei der Bewältigung von Ängsten und schmerzhaften Gedanken zur Seite stehen.

Wo können Betroffene sich melden?

Betroffene bzw. deren Sorgeberechtigte können sich in unserem Sekretariat anmelden:

Unter der Telefonnummer 0234 32 28178 oder per E-Mail an ambulanz-kjp@rub.de

Weitere Infos finden Sie unter https://www.ku.de/bestforcan

Flyer

Für Mitarbeiter*innen von Hilfseinrichtungen:

Wer kann teilnehmen?

Zu den eingeschlossenen Einrichtungen zählen insbesondere Beratungsstellen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und verschiedene Vereine. Die Voraussetzungen für eine Teilnahme sind möglichst weit gefasst. Sofern Sie also mit Betroffenen zu tun haben und Interesse an BESTFORCAN mitbringen, freuen wir uns über Ihre Unterstützung und versuchen wir eine Teilnahme zu ermöglichen.

Welche Vorteile hat eine Teilnahme?

Sie können betroffene Kinder und Jugendliche an uns weiterleiten, beziehungsweise bei und anbinden.

Zudem haben Sie die Möglichkeit an einem kostenlosen Online-Workshop teilzunehmen. Der Workshop befasst sich mit den folgenden Schwerpunkten:

a. Grundlagen zum Thema traumatische Erfahrungen und Vernachlässigung, sowie zu den
     Folgen für Betroffene

b. Traumatherapie und Trauma-fokussierte Kognitive Verhaltenstherapie

c. Aufbau und Ziele von BESTFORCAN

d. Erlernen eines Screening-Verfahrens (CATS-2) zur Identifikation von Betroffenen

Wir arbeiten außerdem an einer verbesserten Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen. Dazu bieten wir zum Beispiel Netzwerktreffen an.

Welchen Aufwand bringt die Studie mit sich?

Der Workshop dauert vier Stunden und findet unter der Woche statt. Diese Zeit müssten Sie aufbringen und sich ggf. freistellen lassen.

Wir wünschen uns außerdem, dass Sie mit Betroffenen das oben genannte Screening durchführen, wenn diese sich an Sie wenden.

Es lässt sich zudem leider nicht vermeiden, dass ein gewisser bürokratischer Aufwand entsteht. Sie müssen sich vor der Teilnahme mit Datenschutz- und Einverständniserklärungen befassen und einen kurzen Fragebogen ausfüllen.

Wo können sich Mitarbeiter*innen von Hilfseinrichtungen melden?

Bei Interesse an einer Teilnahme oder Fragen zum Projekt schreiben Sie gerne eine E-Mail an bestforcan@uni-marburg.de oder melden Sie sich unter der Telefonnummer 0151 7457 6818.

Weitere Infos finden Sie unter https://www.ku.de/bestforcan

Flyer


Unser Team:

Studienkoordination am FBZ:

Sören Friedrich (Leiter des KiJu-ZPT)
Theresa Bredeck (Mitarbeiterin im BESTFORCAN-Projekt)

Unsere Therapeutinnen:

Carolin Stratemeyer
Sarah Christiani
Lea Hagemeiser
Sarah Piotrowski
Laura Krawietz
Frederike Alt
Saskia Wiegelmann
Katja Hans
Eva Merten
Katharina Böttcher
Julia Runge
Janine Rittmann